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Die Quäker-Hilfe fördert über die Nichtregierungsorganisation SUS ein Projekt des nachhaltigen organischen Landbaus in Zentralbangladesh mit einem Zuschuss von 5.000 Euro jährlich. Die Förderung richtet sich an Frauen, die im Reis-, Gemüse- und Obstanbau finanziell als auch durch Bildungsangebote unterstützt werden. Frauen sind traditionell für das Saatgut zuständig. Die Erhaltung einheimischen wird durch die Einführung genmanipulierten Saatgutes bedroht. Letzteren müssen die Erzeuger jährlich neu teuer einkaufen. Zudem werden vermehrt Dünger und Pestizide eingesetzt, was wiederum die Artenvielfalt gefährdet. 20 traditionelle Reissorten sind mittlerweile in eine lokale Saatgutbank aufgenommen worden. Reis und Gemüse werden auf 45 kleinen Landparzellen angebaut und organisch gedüngt.
Das geförderte Projekt trägt zum Erhalt und Einsatz traditionellen Saatgutes bei. Die Organisation SUS wird von schwedischen Quäkern bereits seit 1995 gefördert. Es wurden einige "Modellfarmen" aufgebaut, die der Ausbildung dienen. Die Teilnehmerinnen können auf ein Mikro-Kredit-Programm zurück greifen.
Bei der Flutkatastrophe 2008 waren dort etwa 30.000 Menschen betroffen, etwa 2.000 Häuser wurden zerstört, 126 Kühe und über 3.000 Hühner waren tot, Reis- und Gemüsefelder standen unter Wasser. 200 Fischteiche waren zerstört, es gab kein sauberes Trinkwasser mehr, 84 Schulen blieben geschlossen. SUS hat an 6.000 Familien Lebensmittel verteilt, 52 Mitarbeiter sind im Einsatz.
Die Quäker-Hilfe kann mit Ihrer Unterstützung weitere Hilfen leisten und Einkommen für die Menschen schaffen, wertvolles einheimisches Saatgut erhalten und die Umwelt nachhaltig schonen.
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